"González instilled greatness into a work [Verdi's Requiem] that combines, in equal percentages, lyric emotion, expressive sincerity and spirituality void of rapturous mysticism: whether at church or concert hall"

Javier Pérez Senz, El País

Pablo González

Pablo González wurde 1975 in Oviedo geboren, studierte an der Guildhall School of Music and Drama in London und gewann kurz darauf den Donatella Flick- sowie den internationalen Cadaqués Dirigierwettbewerb.

Erste Stationen führten ihn zum London Symphony Orchestra und zum Bournemouth Symphony Orchestra; als Erster Gastdirigent war er häufig mit dem Orquesta Ciudad de Granada zu erleben.

Von 2010 bis 2015 war Pablo González Chefdirigent des Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya. In den vergangenen Spielzeiten arbeitete er mit so namhaften Klangkörpern wie dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Konzerthausorchester Berlin, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Orquestra Sinfónica de Madrid, dem Orchestra della Svizzera Italiana, dem London Symphony Orchestra, dem BBC National Orchestra of Wales, dem Orchestre de Chambre de Lausanne und dem Warsaw Philharmonic zusammen.

Auch im Opernbereich ist Pablo González gefragt: In Großbritannien debütierte er beim Glyndebourne-Festival mit Donizettis L’elisir d’amore und wurde in dieser Spielzeit für Mozarts Don Giovanni erneut eingeladen. In San Sebastian leitete er Bizets Carmen; an der Opera de Oviedo Don Giovanni, Madame Butter y, Poulencs La Voix Humaine und Montsalvatges Una Voce. Die Diskographie von Pablo González umfasst Musik von Enrique Granados mit dem Orquestra Simfònica de Barcelona, Prokofjews Le ls prodigue mit dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden/Freiburg und eine CD mit sämtlichen Werken für Violine und Orchester von Robert Schumann mit der Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern und der Geigerin Lena Neudauer. Die Einspielung wurde für den International Classical Music Award nominiert.