Im Jahr 2026 feiert Maestro John Axelrod seinen 60. Geburtstag sowie 30 Jahre Dirigierpraxis mit nahezu 200 Orchestern weltweit.
Die Spielzeiten 2025–2026–2027 stehen ganz im Zeichen dieses Jubiläums und werden gemeinsam mit zahlreichen Orchestern begangen, zu denen ihn langjährige künstlerische Beziehungen verbinden. Dazu zählen unter anderem Rückkehrengagements beim Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI in Turin, beim Orchestra Sinfonica di Milano, am Teatro Petruzzelli in Bari, bei der Sinfonia di Sicilia, am Teatro La Fenice in Venedig, beim Symphony Orchestra Liechtenstein, beim City of Kyoto Symphony Orchestra, beim Aichi Chamber Orchestra, beim Hiroshima Symphony Orchestra und bei den Sendai Philharmonic in Japan, bei der Belgrader Philharmonie, dem Nürnberger Symphoniker, PhilZuid in den Niederlanden, dem Rumänischen Rundfunkorchester sowie bei der Sinfonietta Cracovia, neben vielen weiteren.
BIOGRAFIE 2025–2026
Seit 1996 hat sich John Axelrod ein internationales Profil als einer der führenden Dirigenten unserer Zeit erarbeitet. Sein Repertoire ist außergewöhnlich vielfältig und reicht von den klassischen Kernwerken des sinfonischen und opernhaften Repertoires über zeitgenössische Musik bis hin zu genreübergreifenden Projekten. Seine innovativen Programmkonzepte, seine musikalische Tiefe sowie sein charismatischer Aufführungsstil werden von Publikum und Kritik gleichermaßen geschätzt und gewürdigt.
Im Jahr 2020 erhielt Maestro Axelrod den Special Achievement Award der International Classical Music Awards für seine herausragenden künstlerischen Leistungen und Interpretationen.
Seit 2022 ist John Axelrod Chefdirigent des Bucharest Symphony Orchestra sowie Präsident der Jury der Bucharest Conducting Academy and International Competition. Seit 2024 ist er Ehrengastprofessor am Tokyo College of Music sowie Gastprofessor und Dirigent des Concertmaster-Diplomprogramms an der Stauffer Academy in Cremona. Darüber hinaus ist er Gründer und Künstlerischer Leiter von Culinary Concerts sowie von IamBacchus.com.
Im September 2023 erschien eine besondere Aufnahme mit dem Bucharest Symphony Orchestra bei Orchid Classics, international vertrieben durch Naxos, die von der Kritik begeistert aufgenommen wurde. Die Einspielung umfasst beide Fassungen von Robert Schumanns Symphonie Nr. 4 op. 120 unter dem Titel Schumann 41/51: Florestan und Eusebius. Maestro Axelrod untersucht darin, wie Schumanns bipolare Erkrankung die ursprüngliche und die revidierte Fassung dieses bedeutenden Werkes beeinflusste. Erstmals in der Tonträgergeschichte wurden beide Versionen gemeinsam veröffentlicht — ein Ansatz, der 2023 zu einer Nominierung für den International Classical Music Award in der Kategorie Beste Orchesteraufnahme führte.
Während der Pandemie im Jahr 2020 gründete Maestro Axelrod CMO: Conductors Masterclass Online und initiierte zudem die Great Maestros Masterclass Online Series, mit Persönlichkeiten wie Leonard Slatkin, Frédéric Chaslin, JoAnn Falletta, Carlo Rizzi und weiteren renommierten Dirigenten.
Zu seinen zahlreichen weiteren Ehrentiteln zählt die Einladung als erster Gast-Musikdirektor des Nationalfeiertagskonzerts des Schweizer Nationalorchesters im Jahr 2024. Von 2018 bis 2023 war Maestro Axelrod Principal Guest Conductor des City of Kyoto Symphony Orchestra. Von 2014 bis 2020 wirkte er als Künstlerischer und Musikalischer Direktor der Real Orquesta Sinfónica de Sevilla.
Weitere Leitungspositionen umfassten unter anderem:
- Principal Guest Conductor des Orchestra Sinfonica di Milano (2011–2018),
- Principal Conductor des Pacific Music Festival (2016–2018),
- Music Director von NHK Jazz am Metropolitan Theater (2014–2016),
- Music Director des Orchestre National des Pays de la Loire (2009–2013),
- Music Director von Hollywood in Vienna mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien (2009–2011),
- Music Director und Chefdirigent des Lucerne Symphony Orchestra and Theater (2004–2009),
- Erster Dirigent der Sinfonietta Cracovia (2001–2009),
- sowie Gründer und Künstlerischer Leiter von Houston’s OrchestraX (1997–2003).
Zu seinen zahlreichen weiteren Einladungen und Aufnahmen zählen Kooperationen mit Orchestern wie dem Berliner Rundfunk-Sinfonieorchester, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Filarmonica della Scala, dem Orchestre de Paris, dem NHK Symphony Orchestra, dem Danish National Symphony Orchestra, dem Prague Radio Symphony Orchestra, der Camerata Salzburg, der Staatskapelle Weimar sowie dem Mozarteumorchester Salzburg.
In den USA dirigierte Maestro Axelrod unter anderem das Chicago Symphony Orchestra, das Los Angeles Philharmonic und das Philadelphia Orchestra. Sein Debüt beim Bayerischen Rundfunk-Sinfonieorchester im Jahr 2018 wurde mit großem Erfolg aufgenommen. 2022 kehrte er mit dem Philharmonia Orchestra London im Rahmen des MITO Festivals im Teatro alla Scala zurück.
Zu seinen regelmäßigen Festivalengagements zählen das Enescu Festival, die Salzburger Festspiele, das Lucerne Festival, das Montreux Jazz Festival, das Beethoven-Osterfestival sowie das Schleswig-Holstein Musik Festival.
Seine umfangreiche Operntätigkeit umfasst unter anderem Bernsteins Candide am Théâtre du Châtelet, an der Mailänder Scala und beim Maggio Musicale Fiorentino, Tschaikowskys Eugen Onegin am Teatro San Carlo in Neapel, Kurt Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny an der Oper Rom sowie Martinůs Mirandolina am Teatro La Fenice.
Für das Lucerne Festival dirigierte er darüber hinaus Opernproduktionen wie Rigoletto, The Rake’s Progress, Don Giovanni, Die Dreigroschenoper, Falstaff und Idomeneo. Maestro Axelrod leitete Gianni Schicchi zur Eröffnung des Puccini Festivals 2020 und kehrte 2021 mit einer Neuinszenierung von Turandot zurück, inszeniert von Daniele Abbado.
